In 2400 Minuten zum Katastophenhelfer werdenIn 2400 Minuten zum Katastophenhelfer werden

In 2400 Minuten zum Katastrophenhelfer werden

DRK bietet Interessierten E-Learning Modul für Grundausbildung

Über 950 Menschen aus dem Team M-V sowie Unterstützer der Corana Hilfe, die sich auf der Online-Plattform Engagieren in M-V registriert haben, sind bereit, bei Krisen und Katastrophen freiwillig aktiv zu werden. Dabei helfen sie Menschen bei der Bewältigung des Alltagslebens, stellen materielle Reserven zur Verfügung oder unterstützen mit ihren Fachkompetenzen in unterschiedlichsten Bereichen. „Dafür sagen wir ihnen ein herzliches Dankeschön“, erklärt Hannes Klaus, Referent für Bevölkerungsschutz beim DRK-Landesverband. Ein besonderer Dank gilt aktuell allen Bürgern, die seit Ausbruch der Corona-Pandemie schnell und unkompliziert die dringend benötigten Mund-Nase-Masken nähen.

In den letzten Monaten haben immer mehr Freiwillige den Wunsch geäußert, den Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern zu unterstützen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, doch um hier tätig sein zu können, sind spezielle Ausbildungen notwendig.

Diese sind bisher in Theorie und Praxis ausschließlich vor Ort in Schulungseinrichtungen durchgeführt worden. Weil dies in Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich ist, hat der DRK-Landesverband ein neues Konzept entwickelt. Demnach besteht die Möglichkeit, sich alle notwendigen theoretischen Kenntnisse in Online-Seminaren anzueignen, die durch Materialien für das Selbststudium sowie zwei praktische Ausbildungstage in kleinen Gruppen ergänzt werden. Zu den Ausbildungsinhalten gehören u. a. Schulungen in den Bereichen Daten- und Arbeitsschutz sowie Digitalfunk, Grundlagen des Sanitäts- und Rettungsdienstes sowie der Hygiene und des Infektionsschutzes. In der praktischen Ausbildung stehen zum Beispiel der Aufbau und die Einrichtung von Notunterkünften und Zelten auf dem Plan sowie Unterweisungen bezüglich der Einsatzfahrzeuge und Grundlagen des Betreuungsdienstes.

„Dabei handelt es sich um eine niederschwellig zertifizierte Ausbildung, die es den freiwilligen Helfern nach dem Ablegen einer Prüfung ermöglicht, im Katastrophenschutz tätig zu werden. Entsprechend ihrer Interessen können sie in unterschiedlichen Hilfsorganisationen, wie dem DRK, dem THW oder Freiwilligen Feuerwehren, bei Krisen und Katastrophen aktiv tätig werden, eine wichtige und sinnvolle Aufgabe in der Gemeinschaft übernehmen sowie eine interessante Freizeitgestaltung finden“, erklärt Hannes Klaus.

Wer Interesse an dieser neuen Ausbildungsmöglichkeit hat und vielleicht später im Katastrophenschutz aktiv tätig werden möchte, meldet sich bitte über die Portale https://team-mv.info oder www.engagieren-in-mv.de.

Text und Fotos: Christine Mevius